Der Junggesellenverein Meuspath e.V.

... wurde 1976 neu gegründet. Seitdem richtet er die traditionelle Martinskirmes aus. Zurzeit zählt der Verein 22 Mitglieder. Beitreten dürfen alle ortsverbundenen Jugendlichen zwischen 16 und 30 Jahren.
Der inoffizielle Teil der Martinskirmes startet schon am Freitagabend durch das traditionelle Strohsammeln. Hierbei ziehen die Junggesellen von Haus zu Haus durch den Ort und bitten um Stroh für das Martinsfeuer. Oft wird von den Hausherren neben Stroh auch Gutes in fester und flüssiger Form gereicht.
Samstagabend beginnt dann der offizielle Teil der Martinskirmes. Der JGV Meuspath lädt ab 20 Uhr zu einem gemütlichen Abend mit Bier ein. Dieser Abend steht immer unter einem ganz besonderen Motto. So wurde das Gemeindehaus schon in eine 70er-Jahre Discothek oder eine alte Scheune umgestaltet.

 

 

Kirmes 1978Montags sind dann zuerst einmal die Jüngeren dran. Die Kinderbelustigung startet um 15 Uhr mit dem Kinder- und Jugend-3-Kampf. Dieser wurde vor einigen Jahren aus dem Erwachsenen-5-Kampf in kleinerem Format abgeleitet. Bei diesem Wettkampf werden den Teilnehmern 3 bzw. 5 verschiedene Aufgaben gestellt. Von Samen- und Blütenzuordnung, über Politikerraten, Gewichts- und Mengenschätzen bis zu motorischen Fertigkeiten wird den Spielern viel abverlangt. Dieser tolle Wettstreit, der die Geschicke und das Allgemeinwissen der Teilnehmenden fordert wird durch den Auftritt der einheimischen Band Eifel-MeNü abgerundet. Die Mitglieder dieser Band kommen aus Nürburg und Meuspath und begeistern mit kölschen Liedern in Mundart.
Neben dieser schönen Tradition der Martinskirmes kümmert sich unser Verein auch um das Aufstellen des Maibaums am 30.04. auf dem Dorfplatz. Desweiteren unterstützen die Junggesellen die Pfarrkirche Nürburg beim Ausrichten des Fronleichnams­festes. Hierfür werden Blüten, Blumen und Tannennadeln gesammelt (ugs.: stroppen), die zu einem großen Blumenteppichs gelegt werden.
Im Jahr 2011 wurde zudem ein neues Highlight in die Chronik des Vereins geschrieben. Aus einer spontanen Idee wurde der 1. Meuspather Weihnachtsmarkt veranstaltet. Bei Glühwein, Tee und Punsch konnten die Besucher hausgemachten Lebkuchen genießen und selbstgemachten Holzdekoration erwerben. Der Erlös wurde vom Verein für wohltätige Zwecke in der Region gespendet.  Durch die rege Teilnahme der Bürger und dem damit verbundenen Erfolg steht dem 2. Meuspather Weihnachtsmarkt nichts mehr im Wege.
Update 2016: Aus der spontanen Idee des Weihnachsmarktes ist schon eine Tradition geworden. Der Erfolg und die Spenden an regionale Projekte zeigen, dass das nicht profitorientierte Konzept richtig und gut ist. In 2016 fand der Weihnachtsmarkt nun schon zum sechsten Mal statt. Für das Projekt "Unser Notarzt" und den Hospizverein Adenau konnten insgesamt 4.100 € zur Verfügung gestellt werden. Ein herausragendes Ergebnis.